Saturday, October 31, 2009

Friedhof Christianskirche Hamburg-Ottensen

Where we are

Poetic Cemetery 

Family Grave In a Row RIP

Overhang

Old and Older

Tombstoning

Friedrich Gottlieb Klopstock's Grave Wound

Gripping The Living and the Dead

Friday, October 23, 2009

Auch Internet will gepflegt sein

Lampe E14 in E27?

Ich weiß ja nicht, wie die Jungs und Mädels von IKEA die E14-Lampe in eine E27-Fassung bringen. Ich schaffe das nicht ohne die Lampe runterfallen zu lassen.

Saturday, July 04, 2009

Gesammelte Seltsamkeiten

So richtig regelmäßig komme ich ja nicht dazu, hier was reinzustellen. Und eigentlich wollte ich als nächstes etwas sehr viel Wichtigeres reinsetzen als folgende Albernheiten. Trotzdem, die sind alle schön albern:

Point of Purchase

Straßenauftseller wirbt – für sich selbst.

 

Where No Man Has Gone Before

Gut, dass es Verkehrsregeln auf dem Klo gibt.

No Way

1. Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Fassung zu sehen.

2. Die Kreuzung im Hintergrund ist Schnackenburgallee<->Binsbarg, gesehen in Richtung Volkspark, Altona.

3. Suchen Sie bei OpenStreetMap oder GoogleMaps sowohl diese Kreuzung als auch die Holsteiner Chaussee in Hamburg.

 

Folgendes Bild ist nicht freigegeben über 25 Jahren.

 

 

Cheerio

Geeeee-nau, ein “Szene”-Drink, angeboten auf offener Straße …

Tuesday, June 09, 2009

Mobil twittern mit Twikini

Twikini im HTC Touch Look So langsam wird Twitter doch zu einem Phänomen. Die meisten schreiben den Mini-Blog-Service zwar immer noch ab, doch immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Twitter. Wie banal die Nachrichten, die dort veröffentlicht werden sind, hängt – wie immer – bei den Anwendern, nicht im Medium.

Barack Obama hat Twitter sehr erfolgreich im Wahlkampf eingesetzt , Kongressabgeordnete beider Farben [GOP, DNC] tweetenregelmäßig aus Sitzungen und Abstimmungen. In den USA ist diese Form der Kommunikation inzwischen eine Selbstverständlichkeit wie das Telefon oder Briefe schreiben. Allerdings sind es dort vor allem Mobiltelefon, von denen aus, per SMS, getweetet wird.

Aufgrund der recht hohen Kosten für SMS in vielen europäischen Ländern, z.B. in Deutschland, lohnt sich diese Nutzung kaum. Und wer zu Hause am Rechner sitzt, braucht nicht unbedingt Twitter. Außerdem sind viele SMS-Anwendungen eher lästig zu bedienen.

Zum Glück finden sich findige Software-Entwickler, die ihre Marktlücke erkennen und spezielle Applikationen zum twittern per Handy programmieren. Viele auf der Basis von Java, was zwar hohe Kompatibilität erlaubt, aber leider auch zu sehr langsamen Programmen führt – gerade auf Handys.

Trinket Software geht einen anderen Weg: Twikini wird in nativem C++ geschrieben. Damit erreicht die Firma zwar – zumindest im Moment – nur Windows Mobile Geräte, die allerdings bekommen keine Platzprobleme im Speicher. Twikini ist klein, schnell und reagiert prompt auf jedwede Eingabe.

Neben reinen Textnachrichten unterstützt Twikini auch Twitpic, so dass Bilder in Tweets angezeigt und versandt werden können. zusätzliches Schmankerl für Menschen, die dauernd unterwegs sind, ist der Support von GPS. Sofern Ihr Gerät einen GPS-Empfänger besitzt, können Sie Koordinaten oder sogar Ortsbezeichnung Ihres Aufenthaltsortes in einen Tweet einfügen. Der Nutzen bleibt mir persönlich zwar verschlossen, aber möglicherweise kann das in bestimmten Situationen einmal hilfreich sein.

Viel wichtiger als GPS oder Windows Media Player Integration ist die Verkürzung von URLs, die mit Hilfe von Bit.ly, TinyURL und Digg erfolgt. Denn nur so erreichen Sie bei Links zu Nachrichten- oder Blog-Seiten, dass Ihr Tweet höchstens 140 Zeichen hat.

Das alles ist wirklich sehr einfach zu bedienen, auch wenn die eine oder andere Funktion nicht augenfällig ist. Weshalb ist die URL-Verkürzung ein Menüeintrag? Und wie packt man ein Bild in den Tweet?

Noch etwas unterscheidet Trinket Softwares Twikini von Konkurrenten, es kostet Geld. Der Preis von $ 4,95 geht voll in Ordnung, er liegt gut im mittleren Bereich typischer Windows Mobile Anwendungen.

Friday, June 05, 2009

Tiere nicht anfassen – Taschendiebe nicht füttern!

Don't Feed the Pickpockets

Text auf dem Schild:

Vorsicht freilaufende Tiere

  • Bitte nicht anfassen!
  • Vorsicht Taschendiebe!
  • Bitte nicht füttern!

Korrekte Antwort

Kennen Sie das, ein guter Freund stellt Ihnen eine [überflüssige] Alternativfrage – z.B. ‘Isst du lieber Kassler oder Schokopudding?’ – und Sie antworten darauf mit ‘Nein’? Im Grunde, sage ich immer, ist das die einzig richtige Antwort auf eine Alternativfrage. Oder ‘Ja’.

Wenn ein Magazin oder eine Zeitung eine “Umfrage” machen, zu einem gesellschaftlich relevanten Thema vielleicht noch, dann sollten Frage und Antwort doch einen Sinn ergeben. Denkt man so.

Folgendes fand ich in einem Stadtmagazin, dass kulturelle und gesellschaftliche Nachrichten aus Lachstadt bringt. Verteilt in Kneipen und Restaurants:

How to Not Answer Questions with Alternatives

Drei Fragen werden dort gestellt, jeweils mit den Antwortmöglichkeiten ‘Ja’ und ‘Nein’. Besonders interessant ist die erste:

Kiez modernisieren oder würde das die “Atmosphäre” endgültig zerstören?

Sunday, April 05, 2009

Nachrichten, welche Nachrichten?

Der Pressemarkt in Deutschland ist ein wenig seltsam. Auf der einen Seite fehlen uns dedizierte nationale Tageszeitungen, die miteinander in Konkurrenz stehen [Die Welt ist die einzige], andererseits haufeln sich zumindest in Hamburg die Anzeigenblätter. In wirklicher Konkurrenz stehen die allerdings auch nicht, kommen sie doch überwiegend aus dem Wochenblattverlag, der zu Axel Springer gehört.

Die Wochenblätter erscheinen, wie der Name sagt, einmal die Woche für jeweils eine Handvoll Stadtteile. vor einiger Zeit kam das Hanse Journal dazu. Es erscheint zum Wochenende, auch hier wird ein Stadteilbezug angegeben [siehe Foto, zweite Unterzeile]:

Hanse Journal

In der gleichen Unterzeile weist sich das Blättchen für ‘Hamburg am Wochenende’ als journalistische Postille aus, Nachrichten aus der Stadt … Deutlich zu erkennen an der Titelseite.

So nebenbei bemerkt, dieses Hanse Journal stammt aus Hamburg-Eidelstedt, das zwischen Bahrenfeld, Lurup, Stellingen und Schnelsen liegt. Was Poco Domäne immerhin gut genug war, richtig Geld in die Hand zu nehmen, um potenzielle Käufer in den tiefen Süden oder nach Osten zu locken. Selbst die Altonaer Filiale ist nicht wirklich gleich um die Ecke.

Das Interessante ist die Chuzpe mit der Werbung – ein redaktioneller Teil ist auch im Innern nur schwer und mit weiter Auslegung zu finden – als Nachrichten ausgegeben werden. Selbst die Titelseite vermeldet nur ‘20% Rabatt’, einen journalistischen Wert kann ich nicht entdecken. Vielleicht aber ist dies das Modell der Zukunft. Vielleicht interessieren sich die Menschen wirklich nur noch für Rabattschlachten und billige Holzresteverwertung.

Google will was von mir

… nur, was genau eigentlich:

google

Sunday, March 22, 2009

Langweiliges Radioprogramm

Diese Anzeige sah ich heute in einem Werbeblättchen:

song

Alster Radio hat sich also entschieden nur noch einen einzigen Song zu spielen, den ganzen Tag, rund um die Uhr, die ganze Woche, das ganze Jahr über.

Da kann ich nur für alle Hörer hoffen, der Song ist so gut wie der beste Witz der Welt – nur nicht so tödlich.